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| Nach Diskussionen mit Mitgliedsunternehmen und dem Verwaltungsrat des GWI wurden 2011 die Weichen für die inhaltliche Neuausrichtung des Instituts gestellt. Über eine Kompetenz- und Effizienzsteigerung u. a. durch die Fokussierung des GWI soll eine Steigerung der Attraktivität für Kunden, Mitgliedsunternehmen, Gasfach und Wirtschaft sowie für Mitarbeiter und speziell wissenschaftliches Personal und Wissenschaftscluster erzielt werden, um eine Weiterentwicklung des Instituts zu erreichen.
Das GWI nutzt die Themen rund um die Energiewende und demnach auch die DVGW-Innovationsoffensive zur qualitativen und inhaltlichen Weiterentwicklung und wird den F&E-Bereich stärken und erweitern um: Systemanalysen und KWK-Technologien und in späteren Schritten um Themen zur Kühlung / Klimatisierung sowie dem Aufbau von betriebswirtschaftlichem Know-how. Zusätzlich wird die Beratung und Konzeptentwicklung für Unternehmen verstärkt. Das GWI wird die inhaltliche, fachliche und personelle Vernetzung mit der Hochschullandschaft in NRW deutlich verstärken. Die Zusammenarbeit mit den anderen DVGW-Instituten EBI und DBI sowie die fachlich sich ergänzende Schwerpunktsetzung werden gefördert. Die Mitgliedsunternehmen werden intensiver betreut, um sich hier als der bevorzugte Gas-Technologie-Berater und Weiterbilder dieser Unternehmen zu etablieren.
Aktuell fokussieren sich die Arbeiten auf die Gestaltung der Energiewende, wobei sich das GWI schon seit einiger Zeit hin zu einem Gas- und Wärme-Institut entwickelt, denn die Integration der erneuerbaren Energien in die bestehenden Versorgungsstrukturen stellt eine der wichtigsten Aufgaben dar. Weitere Themenschwerpunkte liegen bei der Kraft-Wärme-Kopplung in der häuslichen Energieversorgung sowie der Erzeugung von Wasserstoff aus regenerativ erzeugtem Strom.
Diese thematische Neuausrichtung wird durch den fachlich erweiternden Namen Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. dokumentiert.
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Das GWI und das Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen haben Ihre partnerschaftliche und auch nachbarschaftliche Verbundenheit weiter gestärkt. In Gesprächen rund um die Themen der Energiewende wurden Ansätze für gemeinsame F&E-Projekte definiert. Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit soll durch die gegenseitige Mitgliedschaft dokumentiert werden.
Der „Verein zur Förderung der Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik e. V. (UMSICHT-Förderverein)“ pflegt die angewandte Forschung auf den Gebieten der Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik und flankiert Maßnahmen, die die Rolle von Fraunhofer UMSICHT in der Region und am Markt für angewandte Forschung stärken. Besonders die dem Strukturwandel unterworfenen Kohle- und Stahlstandorte Nordrhein-Westfalens erhalten so Zugang zu zukunftsfähigen und nachhaltigen Technologieentwicklungen.
Die Mitglieder des UMSICHT-Fördervereins greifen auf das FuE-Netzwerk der Fraunhofer-Gesellschaft zu und werden frühzeitig über aussichtsreiche Zukunftstrends informiert, können eigene Forschungsvorhaben initiieren und tragen dazu bei, wichtige Forschungsbereiche in der Region anzusiedeln.
(http://www.umsicht-foerderverein.de/)

Die Hochschule Ruhr West und das GWI werden zusammen arbeiten. Dazu haben die Partner am heutigen Freitag, 04.05.2012 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Gegenstand des Kooperationsvertrages sind Praktika, Praxissemester, Studienarbeiten wie Bachelor- und Master-Arbeiten sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte.
Die Zusammenarbeit bringt für beide Seiten große Vorteile: „Das GWI erhält Unterstützung für seine Auftragsforschungen. Und wir als Hochschule sehen unseren Nutzen unter anderem in einem stärkeren Praxisbezug der Forschungsarbeit. Ganz wichtig ist der Nutzen für unsere Studierenden“, sagte Prof. Dr. Eberhard Menzel, Präsident der Hochschule Ruhr West bei der Vertragsunterzeichnung. „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit der Hochschule Ruhr West. Das GWI profitiert von der fachlichen Ausbildung in den Feldern Energiesysteme, Energieeffizienz und -wirtschaft. Wir vermitteln den Studierenden der HRW interessante Projekte oder in unsere Mitgliedsunternehmen“, erklärt Dr.-Ing. Rolf Albus, Geschäftsführender Vorstand des GWI.
Die Kooperation zwischen Hochschule und GWI beziehungsweise den angeschlossenen Unternehmen bietet den wichtigen Vorteil, dass Studierende bereits während ihres Studiums potenzielle Arbeitgeber kennenlernen können. Gleiches gilt für das Institut als Arbeitgeber.
Strategische Partnerschaften zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Hochschulen liegen im Trend. Dabei ist die Zusammenarbeit nicht mehr nur durch Einzelbeziehungen, z. B. über durch Beraterverträge oder Forschungsaufträge geprägt, sondern es entwickeln sich längerfristige strategische Partnerschaften. Und das ist ganz im Sinne der Kooperationspartner, wie die neuen Partner – Hochschule und GWI – betonten.
(http://www.hochschule-ruhr-west.de/)

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