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Firmenprofil

Das Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. (GWI) wurde 1937 gegründet und ist ein anerkanntes und weit über Nordrhein-Westfahlen hinaus etabliertes Forschungsinstitut. Das GWI zählt zurzeit insgesamt 60 Mitgliedsunternehmen, davon sind der überwiegende Teil Versorgungsunternehmen bzw. Netzbetreiber sowie Hersteller von Produkten der Heizungstechnik und Verbände und verbandsähnliche Institutionen.

In den beiden F&E-Abteilungen Brennstoff- und Gerätetechnik sowie Industrie- und Feuerungstechnik werden anwendungsnahe und praxisorientierte Forschungsvorhaben und Entwicklungsprojekte durchgeführt. Das akkreditierte Prüflaboratorium zählt zu den größten und wichtigsten in der Branche und mit dem Bildungswerk werden weite Kreise der Fachöffentlichkeit erreicht.

Seit über 75 Jahren gestaltet das GWI die Energiethemen der Zukunft mit dem Schwerpunkt der Technologien rund um die Gase der öffentlichen Gasversorgung, d. h. Erdgas aus den verschiedenen Bezugsquellen und zunehmend regenerativ erzeugte Gase, z. B. Biogas, SNG und Wasserstoff, zunehmend bekommt auch LNG eine immer größere Bedeutung. Mit den zentralen Bereichen Forschung & Entwicklung, Prüflabor sowie Beratung und Weiterbildung ist das GWI Motor für Innovationen und arbeitet gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen und Kunden an der Zukunftsfähigkeit der Energiebranche in einem sich rasant verändernden Umfeld.

Die Forschungsschwerpunkte des GWI fokussieren die Themen Gasbeschaffenheit, Versorgungssicherheit und Gasanwendungstechnologien, die vom Maßstab der Haushaltsebene bis hin zum groß-industriellen Maßstab reichen. Durch die Entwicklungen der letzten Jahre sind besonders Forschungsthemen wie systemübergreifende Energieeffizienz-betrachtung als auch die Entwicklung hochflexibler Energietechnologien in den Fokus des Interesses gerückt. Rund um das Thema Energiewende werden aktuell mehrere Forschungsvorhaben rund um „Speichertechnologien in der Erdgasinfrastruktur“ und „Konvergenz der Strom- und Gasnetze“ bearbeitet.

Dabei werden nicht nur GWI-intern Synergien durch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit genutzt, vielmehr können diese Synergien auch unsere Mitgliedsunternehmen und Kunden gewinnbringend unterstützen:

Forschung und Entwicklung als Ausgangsbasis für Innovationen, Prüfung und anschließende Zertifizierung als Instrument zum Markteintritt, sowie Berufsbildung und die Durchführung von Audits als verstetigende Elemente runden das Portfolio ab.

Diese erfolgreiche Arbeitsweise kann am Beispiel der Überarbeitung der aktuellen DVGW-TRGI aufgezeigt werden. Hier hat das GWI im Rahmen von durch den DVGW geförderten F&E-Projekten die komplett neu aufgestellten Auslegungsvorschriften zum aktiven Sicherheitskonzept geprüft und anhand umfangreicher Praxistests validiert. Es folgten Bauteilprüfungen und bis heute wird im Bildungswerk im Rahmen von praxisnahen Seminaren und Schulungen die DVGW-TRGI einem breiten Publikum vorgestellt. Ein weiteres Beispiel sind Dienstleistungen für die Industrie, wobei von der Optimierung von Thermoprozessen über sicherheitstechnische Beratungen bei der Erdgasversorgung auf Werksgelände bis hin zu Schulungen des Fachpersonals alle Tätigkeitsfelder des GWI ineinander greifen.

Über 75 Jahre nach der Gründung sind die Tätigkeiten des GWI somit breit gefächert, wobei viele Themen heute unter dem Stichwort Energieeffizienz noch intensiver bearbeitet werden. Nicht mehr nur die eigentliche Gasverbrennung als „Prozessmotor“ steht im Vordergrund, sondern Gesamtsystembetrachtungen zur optimalen Einbindung aller Ressourcen bestimmen das Handeln unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten.

Aktuell liegen die Arbeitsschwerpunkte des GWI auf der Gestaltung der Themen rund um die Energiewende, z. B.

  • Effizienzsteigerung und Senkung der CO2-Emissionen,
  • Erneuerbare Energien als tragende Säule der Energieversorgung,
  • alle Fragestellungen zu Gasbeschaffenheiten, z. B. Erdgase, LNG sowie Erzeugung, Aufbereitung, Einspeisung und Nutzung erneuerbarer Gase (Biogas, SNG, Wasserstoff),
  • Ausbau leistungsfähiger Netzinfrastrukturen,
  • Energiespeicherung mittels Power-to-Gas,
  • Analysen zur Systemintegration von hocheffizienten Technologien mittels einfacher Tools (in Anlehnung an VDI) oder komplexer Simulationstools (Modelica),
  • energetische Gebäudesanierung,
  • optimaler Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung in dezentralen Energieversorgungsstrukturen (Stirling-Motoren, Otto-Motoren, Brennstoffzellen) sowie
  • Energiespeichersimulationen und -untersuchungen.

Aufgrund der Komplexität der Themen und Fragestellungen werden verstärkt interdisziplinäre Lösungsansätze verfolgt, dazu stehen dem GWI hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter sowie eine leistungsstarke Technik und hervorragende Labor- und Rahmenbedingungen zur Verfügung.

   

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