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Newsletter 1-2017

GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft neues Mitgliedsunternehmen im GWI

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass das GWI die GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft als neues Mitgliedsunternehmen gewinnen konnte. GASAG und GWI pflegen seit vielen Jahren eine intensive Zusammenarbeit insbesondere zu Themen rund um die Gebäudeenergieversorgung sowie zur Analyse und Bewertung von innovativen Technologien, zum Beispiel KWK und Brennstoffzellen. Die Themen der Energiewende eröffnen noch viele weitere Anknüpfungspunkte zum Ausbau der Zusammenarbeit, insbesondere bei der Aufstellung von nachhaltigen Konzepten zur Quartiersentwicklung, zur Energiespeicherung und zu Gasbeschaffenheiten. 

… Das Traditionsunternehmen GASAG ist Teil der Stadtgeschichte Berlins. 1847 gegründet, ist die GASAG heute ein modernes, bundesweit agierendes Energiedienstleistungsunternehmen, zu dessen Angebot längst nicht mehr nur Strom und Erdgas zählen. Die Unternehmensgruppe setzt sich intensiv mit innovativen Technologien auseinander und treibt den Ausbau Erneuerbarer Energie voran. Dieses Engagement stellt sie mit Produkten wie dem virtuellen Kraftwerk „EcoPool“, Energielösungen für ganze Quartiere und ganzheitlicher Energieberatung unter Beweis.

Im Contracting und bei Bio-Erdgas-Lösungen ist die GASAG-Gruppe in der Hauptstadtregion marktführend und setzt entlang der gesamten energetischen Prozesskette immer wieder Impulse für die Energiewende. Seit mehreren Jahren produziert die GASAG Öko-Strom und Bio-Erdgas in eigenen Anlagen, deren Bestand sie 2016 erstmals mit einem Windpark in Brandenburg erweitert hat.

Zur GASAG-Gruppe gehören die GASAG AG und ihre Tochterunternehmen. Ihr Leistungsspektrum reicht von der Bereitstellung vielfältiger Energie- und Dienstleistungsprodukte, über die Konzeptionierung und Realisierung ganzheitlicher Energielösungen, die Sicherstellung eines störungsfreien Netz- und Speicherbetriebs bis hin zu Infrastrukturausbau und Förderung energieeffizienter Energietechnologien. … (Quelle: GASAG, 2017)

Erfahren Sie mehr über die GASAG unter www.gasag.de.

GASAG-Sitz am Hackeschen Markt, Berlin (Quelle: GASAG 2017)

 

 

Terminankündigung 4. Workshop LNG Roadmap

Bereits zum vierten Mal laden das Gas- und Wärme- Institut Essen e.V. und die EnergieAgentur.NRW Experten aus dem Bereich LNG zum Workshop “LNG Roadmap – LNG as a driving force for cross-border cooperation within Europe”. Beispiele erfolgreicher Anwendung von LNG im Transport- und Industriesektor, Fördermöglichkeiten, finanzielle Anreizmechanismen, Partnerschaften und Kooperationen stehen im Mittelpunkt des Workshops. Ein besonderes Thema stellt dabei LNG aus erneuerbaren Quellen wie Biogas dar.      

Der Workshop bietet den Teilnehmern:

  • Diskussionsplattform mit den führenden Herstellern und Lieferanten von Komplettlösungen LNG,
  • Erfahrungsaustausch mit den Pionieren der Branche: LNG-Anwendungen für Mobilität und Industrie,
  • Praxisbeispiele und Berichte von Projektfortschritten,
  • Konkrete Lösungen für Ihre Energieversorgung,
  • Analyse des Umweltschutzpotentials durch die Nutzung von LNG, insbesondere aus regenerativen Quellen wie Biogas/ Bio-LNG,
  • Antworten auf folgende Fragen:

o   Was ist LNG und wie soll man mit dem vielversprechenden Kraftstoff sicher umgehen?

o   Welche Finanzierungsmöglichkeiten und Förderprogramme bieten sich zur Einführung von LNG in dem Logistiksektor und in der Energiebranche an?

o   Was ist eine autarke Energieversorgung und wie kann man durch LNG Betriebskosten reduzieren?  

o   Wie kann ein Projekt zur LNG-Nutzung finanziert werden? 

Der Workshop findet am 31. Mai 2017 im Düsseldorfer Radisson Blu Scandinavia Hotel statt und wird in englischer Sprache gehalten.

Weitere Informationen und Anmeldeformular finden Sie hier: http://www.energieagentur.nrw/mobilitaet/4_lng_roadmap

 

Eintrittsgebühren:

·         Vertreter von Kommunen, kommunalen Unternehmen, Hochschulen 95,- EUR (inkl. MwSt.);

·         Unternehmen 230,- EUR (inkl. MwSt.)

 

Kontakt

Alexey Mozgovoy
Projektleiter Gasversorgung / Gas- und Wärme-Institut Essen e.V.
T. +49 (0)201 3618 250
E. mozgovoy@gwi-essen.de

 

 

 

TOTeM 44 „Gaseous Fuels for Industry and Power Generation“ am GWI

Am 14. und 15. März 2017 war das Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. Gastgeber für das „TOTeM 44: Gaseous Fuels for Industry and Power Generation – Challenges and Opportunities“, bei dem Experten aus allen Teilen Europas über die Zukunft gasförmiger Brennstoffe in großtechnischen Anwendungen der Thermoprozess- und Kraftwerkstechnik diskutierten. Die Veranstaltung wurde vom GWI und der International Flame Research Foundation (IFRF) gemeinsam organisiert, einem internationaler Verbund von Organisationen, die sich mit der anwendungsorientierten Verbrennungsforschung, insbesondere für die großtechnische Feuerungstechnik in Industrieöfen und Kraftwerkern, befassen (www.ifrf.net). TOTeM steht für „Topic-Oriented Technical Meeting“ und ist ein IFRF-eigenes Konzept, das durch genau abgegrenzte Themenkomplexe, anwendungsnahe und praxisorientierte Vorträge aus Forschung und Industrie sowie ausführliche Diskussionen zwischen Referenten und Publikum charakterisiert wird.

Im Fokus stand bei diesem TOTeM die Nutzung gasförmiger Brennstoffe in Thermoprozess- und Kraftwerkstechnik. Anhand von zwölf Vorträgen von namhaften Referenten aus Forschung und Industrie wurden aktuelle Entwicklungen der Gaswirtschaft, und insbesondere ihre Auswirkungen für großtechnische Endverbraucher, erörtert, mit den Chancen, aber auch den Herausforderungen, die sich durch Energiewende, Gasmarktliberalisierung und die zunehmende Integration erneuerbarer Energieträger ergeben. Eine Poster-Session rundete die Veranstaltung ab.

Das TOTeM bestand aus Sessions zu den Themen „schwankende Erdgasbeschaffenheiten“, „Power-to-gas, Wasserstoff und Wasserstoff-/Erdgasgemische“ und „Bio- und Synthesegasnutzung“, immer mit dem Fokus auf die Anwendung in Industrieöfen und Gasturbinen. Internationale Experten aus Deutschland, Frankreich, Polen, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien diskutierten lebhaft, sowohl unmittelbar im Anschluss an die Vorträge als auch zwanglos abends bei Ruhrgebietsspezialitäten wie Curry-Wurst und Bier. Einen detaillierten Bericht zur Veranstaltung finden Sie auch im Newsletter der IFRF:

http://www.mnm.ifrf.net/mnm/article.html?aid=1625

Das Feedback der Veranstaltung war durchweg positiv, insbesondere die Möglichkeit, die Vorträge und Poster ausführlich an den Anlagen des GWI zu diskutieren, stieß bei den Teilnehmern auf große Zustimmung.
Ein besonderer Dank gilt der Firma Orbital Gas Systems aus Großbritannien, die dieses GWI/IFRF-TOTeM gesponsert hat.

 

 

“3. Sino-Europe Scientific Workshop on Gas Technology” in Shanghai

Bereits zum dritten Mal, nach 2010 und 2015, war das GWI im März 2017 beteiligt am dritten „Sino-Europe Scientific Workshop on Gas Technology“ an der Tongji Universität in Schanghai. Zu dieser Tagung kommen mittlerweile über 200 Teilnehmer von Gasversorgungsunternehmen aus ganz China.

Im Rahmen des chinesischen Leitbilds einer „ökologischen Zivilisation“ wird daher im aktuellen Fünfjahresplan vermehrt auf qualitativ nachhaltiges statt auf rein quantitatives Wachstum gesetzt. Konkret geht es dabei vor allem um Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, den sparsamen Einsatz von Ressourcen und der Reduktion von Emissionen. Deutschland genießt als Partner einen hervorragenden Ruf z.B. in den Bereich Energieeinsparung, Erneuerbare Energien, Umwelt- und Klimaschutz sowie Gebäudeenergieeffizienz.

Die Themen der Energiewende in Deutschland und die Möglichkeiten, die sich der aufstrebenden chinesischen Erdgaswirtschaft bieten, waren der Schwerpunkt der diesjährigen Tagung. Grußworte von Repräsentanten des chinesischen Gasfachs zeigen die Wichtigkeit, die einem Ausbau der noch relativ jungen Erdgasinfrastruktur in China beigemessen wird. Neben der Reduktion von CO2 durch Erdgas in Relation zum Einsatz von Kohle, ist es der chinesischen Seite auch wichtig, bestimmte Technologien, wie z.B. KWK verstärkt einzusetzen. Erfahrungsberichte aus entsprechenden Projekten in Deutschland wurden ebenso interessiert aufgenommen, wie z.B. so vermeintlich unspektakuläre Standards, wie eine thermische Gasabrechnung.

Auch am Rande der Tagung war das Bemühen zu spüren, mögliche Abschottungstendenzen der aktuellen US Administration, durch eine verstärkte Kooperation mit Europa und hier auch speziell mit Deutschland zu beantworten.

Das Fehlen einer qualifizierten Handwerkerschaft in China verhindert derzeit ganz wesentlich die Verbreitung von modernen Technologien. Als wichtige Voraussetzung, um in der Fläche der chinesischen Megacities eine effiziente häusliche Wärme- und Kälteversorgung aufzubauen, gehen deutsche Unternehmen mittlerweile dazu über, nicht nur ihre Produkte in den Markt zu bringen, sondern auch Schulungszentren aufzubauen, um eine höhere Qualität in der Installation zu erreichen. Hierbei ist das GWI zunehmend auch bei der Erarbeitung von entsprechenden Konzepten beratend tätig.

      

 

 

5. Runder Tisch „Gasbeschaffenheit“ am GWI

Am 27. März 2017 fand am Gas- und Wärme-Institut zum mittlerweile fünften Mal der Runde Tisch „Gasbeschaffenheit“, ein informelles Forum, bei dem sich Vertreter der verschiedene Marktpartner im Erdgasmarkt, von Transport- und Verteilnetzbetreibern über einschlägige Verbände bis hin zu den unterschiedlichen Erdgas-Endverbrauchern und Herstellern von Geräten und Anlagen in Haushalt und Industrie auf „neutralem Boden“ zu diesem komplexen Thema austauschen können.

Die Veranstaltung war auch dieses Jahr mit mehr als 20 Teilnehmern gut besucht, diskutiert wurde u. a. an Hand einer Reihe von Impulsvorträgen über die Wasserstoffeinspeisung in das Gasnetz, die Rolle von Erdgas und Erdgasnetzen in einer dekarbonisierten Welt, die Erfahrungen bei der L-/H-Gas-Marktraumumstellung sowie den aktuellen Stand bei den Bemühungen zur Entwicklung eines harmonisierten europäischen Regelwerks für die Qualität von H-Gasen (Stichwort: EN 16726). Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Vorstellung verschiedener einschlägiger Forschungsaktivitäten in den beiden F&E-Abteilungen des GWI.              

Da das Thema nach wie vor hoch aktuell ist, scheint die Zukunft des Runden Tischs gesichert: Der nächste Runde Tisch wird im Frühjahr 2018 stattfinden.

 

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