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Gas- und Wärme-Institut in Essen

Virtuelles Institut | KWK.NRW erhält Förderung für neue Forschungsinfrastrukturen

Virtuelles Institut | KWK.NRW erhält Förderung für neue Forschungsinfrastrukturen

 

Gleich zwei Projekte des Virtuellen Instituts | KWK.NRW gehen an den Start.
Die Landesregierung NRW und die EU fördern mit dem Wettbewerb „Forschungsinfrastrukturen“ die um-setzungsorientierte Forschung. Im März 2019 stand fest: Das Verbundprojekt „KWK.NRW 4.0“ ist einer der Gewinner der 5. Wettbewerbsrunde. Nun ist auch die Bewilligung abgeschlossen und die Teilprojekte „Demo Hybrid-SOFC“ und „iFlex KWK 4.0“ sind gestartet. Insgesamt werden dafür rund 9 Mio. € aus Mit-teln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW bereitgestellt.

Das Virtuelle Institut | KWK.NRW
Das 2014 gegründete Virtuelle Institut | KWK.NRW geht damit in die Verlängerung. Der Begriff „virtuell“ bedeutet, dass vorhandene Kompetenzen und Infrastrukturen in NRW vernetzt werden. So entsteht eine Kooperation mit höchster Expertise in der Kraft-Wärme-Kopplung. Mit „KWK.NRW 4.0“ wächst der For-schungsverbund um einen weiteren Partner, dem Lehrstuhl für Energiewirtschaft (EWL) der Universität Duisburg-Essen. Forschungspartner des Virtuellen Instituts sind außerdem das Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. (GWI, Koordinator), die Lehrstühle Energietechnik (LET) und Umweltverfahrens- und Anlagen-technik (LUAT) der Universität Duisburg-Essen und das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik GmbH (ZBT).

Projekte und neue Forschungsinfrastrukturen
Die hocheffiziente und flexible Energiebereitstellung ist eine grundlegende Voraussetzung für ein klima-neutrales Versorgungssystem mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien. Ziele von „KWK.NRW 4.0“ sind die Entwicklung und Demonstration flexibler KWK-Konzepte. Von besonderer Bedeutung sind die CO2-Minderungspotenziale von KWK-Systemen und Brennstoffzellen. Die Potenzialanalyse und der Ausbau von Forschungsinfrastrukturen zur Demonstration innovativer Brennstoffzellen stehen im Fokus des Projektes. In „iFlex KWK 4.0“ entwickeln die Forschungspartner dazu flexible KWK-Versorgungskonzepte für gewerbli-che und industrielle Verbraucher sowie Quartiere. Die Simulation und die Analyse systemischer, ökologi-scher und ökonomischer Effekte sind ebenso Teil des Projektes wie der Aufbau und Betrieb von zwei inno-vativen Demonstrationssystemen. In „Demo Hybrid-SOFC“ wird dazu am Standort des GWI (Essen) das eu-ropaweit erste Hybrid-SOFC-System – eine Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC) mit nachgeschalteter Mikro-Gasturbine – installiert. Am ZBT (Duisburg) wird im Rahmen von „iFlex KWK 4.0“ die vorhandene Phos-phorsäure-Brennstoffzelle (PAFC) mit einer Absorptionskältemaschine kombiniert. So entsteht eine einzig-artige Forschungsplattform zur Demonstration der hocheffizienten und flexiblen Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Forschungsverbund und den Projektzielen sind demnächst auf der Projekthomepage zusammengefasst:
www.vi-kwk.nrw

Kontakt
Nadine Lucke
Gas- und Wärme-Institut Essen e. V.
+49 (0)201 3618-251
infovi-kwknrw

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.