• German
  • English

Gas- und Wärme-Institut in Essen

Marktraumumstellung

Die Förderung von niederkalorischem Erdgas L aus deutschen und niederländischen Quellen ist stark rückläufig. Bis zum Jahr 2030 muss daher die Gasversorgung in den entsprechenden Gebieten im Norden und Westen Deutschlands auf hochkalorisches Erdgas H umgestellt werden. Der Netz-entwicklungsplan Gas in der aktuellen Fassung 2016 sowie der Umsetzungsbericht 2017 geben einen genauen Überblick über den exakten zeitlichen Ablauf der Anpassung in den Netzgebieten (https://www.fnb-gas.de/de/netzentwicklungsplan/netzentwicklungsplan.html).

Insgesamt müssen 4,86 Mio. häusliche und zusätzlich gewerbliche und industrielle Gasverbrauchsgeräte unter der Federführung des jeweiligen ansässigen Netzbetreibers angepasst werden. Um diese große Anzahl an anzupassenden Gasverbrauchsgeräten bis zum Jahr 2030 bewältigen zu können, müssen – nach einem kontinuierlichen Anstieg bis zum Jahr 2020 – jährlich ca. 450.000 Gasverbrauchsgeräte angepasst werden (s. www.fnb-gas.de/de/netzentwicklungsplan/netzentwicklungsplan.html).

Das GWI befasst sich schon seit vielen Jahrzehnten mit der Marktraumumstellung, in den 60er Jahren war das GWI in die Umstellung von Stadtgas auf Erdgas im Projektmanagement und in der Qualitätskontrolle eingebunden – Tätigkeiten, die das GWI auch heute mit einer langjährigen Erfahrung und umfassenden Know-how erledigt. Der Firmensitz des GWI in Essen befindet sich mitten im Geschehen in Westdeutschland, hier wird der Löwenanteil der Marktraumumstellung ablaufen.

Das GWI ist zertifiziert nach Arbeitsblatt DVGW G 676-B1 für die Gruppen B (Qualitätssicherung und Kontrolle) und Gruppe C (Projektmanagement) und arbeitet auf Basis des umfassenden und praxiserprobten DVGW-Regelwerks, z. B. Qualitätskontrolle von Anpassungsmaßnahmen bei Gasgeräten gemäß Merkblatt DVGW G 695 (M).

Frau Dipl.-Ing. (FH) Sabine Roemer

Sabine Roemer

Tel: 0201 / 36 18-161
Abteilungsleiterin Marktraumumstellung