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01. Juli 2025

AmmOx-Steel – Entwicklung und industrieller Einsatz eines schadstoffarmen Oxy-Fuel-Brennersystems für die energetische Nutzung von grünem Ammoniak in der Stahlindustrie.

Steckbrief
AmmOx-Steel – Entwicklung und industrieller Einsatz eines schadstoffarmen Oxy-Fuel-Brennersystems für die energetische Nutzung von grünem Ammoniak in der Stahlindustrie.; © GWI
Ausgangssituation
AmmOx-Steel – Entwicklung und industrieller Einsatz eines schadstoffarmen Oxy-Fuel-Brennersystems für die energetische Nutzung von grünem Ammoniak in der Stahlindustrie. © GWI

Der Klimawandel ist eine der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, wobei die durch die Verbrennung fossiler Energieträger freigesetzten THG-Emissionen, insbesondere CO2, einen wesentlichen Beitrag zur globalen Erwärmung leisten. Grüner Ammoniak (NH3) kann als CO2-freier Brennstoff als Alternative neben Wasserstoff (H2) eine bedeutende Rolle spielen. Bezogen auf Transportvolumina hat H2 einen geringeren spezifischen Heizwert als NH3: Ammoniak lässt sich bereits bei -33 °C unter Normdruck verflüssigen, was den Transport erheblich vereinfacht. Bewährte Möglichkeiten für Transport und Speicherung sind vorhanden. Bei der Verbrennung ist jedoch mit hohen NOx-Emissionen zu rechnen, zudem neigen die Flammen zur Instabilität.

Mit Hilfe von CFD-Simulationen, reaktionskinetischen und experimentellen Untersuchungen im semi-industriellen Maßstab sollen typische Primärmaßnahmen zur NOx-Minderung mit dem Brennstoff NH3 erprobt und in ein Oxy-Fuel-Brennersystem integriert werden. Mit der Oxy-Fuel-Verbrennung soll die feuerungstechnische Effizienz erhöht und Ammoniak stabil verbrannt werden. Das zu entwickelnde Brennersystem soll im Anschluss in einem Wärmebehandlungsofen betrieben werden.

Projektziele
  • Untersuchung der Ammoniak-Oxy-Fuel-Verbrennung
  • Entwicklung eines additiv herzustellenden Oxy-Fuel-Brennersystems für einen schadstoffarmen Betrieb mit NH3 als Brenngas
  • Industrieller Einsatz des zu entwickelnden Brennersystems mit NH3 in einem Wärmebehandlungsofen im Stahlwerk GMH in Georgsmarienhütte.
  • Analyse des Anlagenbetriebs- und Schadstoffverhaltens im Langzeitbetrieb

 

Förderung

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektlaufzeit: 3 Jahre (7/2025 – 6/2028)
Förderkennzeichen: 03EN2137A
Partner: SMS Group, GMH Gruppe

Ihr Ansprechpartner
Dr. Marcel Biebl
Leiter Dekarbonisierung und klimaneutrale Industrie
Telefon+49 201 3618-247