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02. April 2026

Die Erzeugung von Prozesswärme in energieintensiven Grundstoffindustrien wie Metall-, Glas- oder Chemieindustrie verursacht einen erheblichen Anteil der CO2-Emissionen. Viele dieser Prozesse können aufgrund der benötigten hohen Temperaturen und Energiedichten nur sehr bedingt elektrifiziert werden. Wasserstoff stellt hier eine zentrale Option zur Defossilisierung dar. Gleichzeitig entstehen bei der Elektrolyse neben Wasserstoff auch große Mengen an Sauerstoff, wodurch Oxyfuel-Prozesse besonders interessant werden. Innovative Konzepte wie der SteamFire-Prozess bieten die Möglichkeit, Wasserstoff effizient und emissionsarm für industrielle Prozesswärme zu nutzen, erfordern jedoch eine angepasste Brenner- und Anlagentechnologie. Im Projekt soll das SteamFire-Konzept für den Einsatz in Strahlheizrohren weiterentwickelt werden.
Fördermittelgeber: BMWE / IGF
Projektlaufzeit: 2 Jahre (4/2026 – 3/2028)
Förderkennzeichen: 01IF24928N
Partner: Technische Universität Berlin