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Das Bild zeigt große Wasserstofftanks (H₂) im Vordergrund, flankiert von Windkraftanlagen und einem Solarmodul. Diese Komposition symbolisiert die Verknüpfung erneuerbarer Energien mit der Wasserstofftechnologie und verdeutlicht deren zentrale Rolle in der Energiewende.

08. Dezember 2025

HyGAn – Wasserstoff-Emissionen in der Gasanwendung

Steckbrief
Wasserstofftank, Windkraft und Photovoltaik; © iStock; peterschreiber.media
Ausgangssituation

Das Projekt Wasserstoff-Emissionen (HyGAn) untersucht die Freisetzung von Wasserstoff in der Gasanwendung und stellt diese in den Kontext bisheriger Erkenntnisse zu Methanemissionen. Ziel ist es, eine belastbare Datengrundlage zu schaffen, um die Entwicklung der Emissionen über die letzten Jahre hinweg nachvollziehbar zu machen und zukünftige Reduktionspotenziale – etwa durch den Austausch alter Geräte – aufzuzeigen. Damit ergänzt das Projekt bestehende Forschungsaktivitäten auf Transport- und Verteilnetzebene.

Im Mittelpunkt steht der Vergleich zwischen Wasserstoff und Methan hinsichtlich ihrer Emissionen, Wirkmechanismen und technischen Eigenschaften. Die Ergebnisse sollen nicht nur Transparenz schaffen, sondern auch eine fundierte Grundlage für politische und gesellschaftliche Diskussionen bieten. Durch die Anwendung der Methodik aus dem Vorgängerprojekt MeGAn wird eine konsistente Bewertung ermöglicht, die sowohl ökologische als auch sicherheitstechnische Aspekte berücksichtigt.

Projektziele
  • Ermittlung der freigesetzten Wasserstoffmengen entlang der Gasanwendungskette (vom Hausanschluss/Übergabestation bis zum Endgerät)
  • Umfassende Bewertung der Emissionen in verschiedenen Anwendungssektoren
  • Durchführung realer Messungen an unterschiedlichen Gerätetypen, Leitungen und Armaturen
  • Analyse der Emissionsentwicklung im Vergleich zu früheren Untersuchungen
  • Identifikation von Potenzialen zur weiteren Emissionsminderung
  • Schließen der bestehenden Datenlücke zur Wasserstofffreisetzung in der Anwendung
  • Einbindung von Geräteherstellern und Fachverbänden
  • Beitrag zur Weiterentwicklung technischer Regeln, zur Erhöhung der Betriebssicherheit und zur transparenten Bewertung von Treibhausgasemissionen im Kontext einer klimaneutralen Energieversorgung
Förderung

Projektlaufzeit: 2 Jahr (12/2025 – 11/2027)
Förderkennzeichen: G 202515
Fördermittelgeber: DVGW Projekt im Rahmen des DVGW-Innovationsprogramms Wasserstoff
 

Informationen zum Projekt H₂-Optimum
Hier gelangen Sie zur Seite des DVGW
Ihr Ansprechpartner
Dr. Frank Burmeister
Abteilungsleiter Brennstoff- und Gerätetechnik
Telefon+49 201 3618-245

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