Bleiben Sie informiert.

Sie möchten über aktuelle Veranstaltungen des GWI informiert werden?

Melden Sie sich hier kostenlos und unverbindlich zu unserem Veranstaltungs-Newsletter an.

Bitte auf den Obermenüpunkt klicken!
Das Bild zeigt ein Wasserstoff-Industrieventil mit Druckanzeige, beschriftet mit „H₂“. Im Hintergrund sind Windkraftanlagen sichtbar, die die Verbindung zwischen erneuerbaren Energien und Wasserstofftechnologien symbolisieren. Diese Darstellung verdeutlicht die Rolle von grünem Wasserstoff und erneuerbarem Gas als tragende Säule der Energiewende.

05. Januar 2026

Modulares Sensorsystem zur universellen Messung der Gasbeschaffenheit von wasserstoffhaltigen Brenngasen (MEGASENS)

Steckbrief
H2-Transportleitung; © iStock; Petmal
Ausgangssituation

Die Gasversorgung in Deutschland und Europa ist zunehmend von zeitlich und regional stark variierenden Gasbeschaffenheiten geprägt. Gründe sind u. a. der Wegfall russischer Erdgasimporte, veränderte Bezugsquellen (z. B. Norwegen), LNG-Importe über deutsche Terminals, der steigende Anteil von Biogas/Biomethan sowie die Zumischung von Wasserstoff bis hin zu 100 %.

Diese Veränderungen führen dazu, dass Prozesse in Gewerbe und Industrie (z. B. Verbrennungssysteme) deutlich flexibler auf schwankende Brenngase reagieren müssen, um Effizienz, Sicherheit und Emissionsarmut sicherzustellen.

Der Stand der Technik für eine eichfähige Gasbeschaffenheitsmessung ist die Prozessgaschromatographie. Diese ist jedoch kostenintensiv, wartungsaufwendig und für viele Anwendungen wirtschaftlich nicht einsetzbar. Gleichzeitig sind günstigere korrelative Messverfahren in ihrer Genauigkeit und Universalität deutlich eingeschränkt. 

Projektziele
  • Entwicklung eines Gasanalysators, der die Zusammensetzung und damit für die Prozessführung wichtigen verbrennungstechnischen Kennwerte der heutigen und zukünftig zu erwartenden Gasbeschaffenheit ermittelt.
  • Einsatz für Erdgas, Biogas, LNG und bis zu 100 % H₂
Förderung

Fördermittelgeber: BMFTR
Projektlaufzeit: 3 Jahre (1/2026 – 12/2028)
Förderkennzeichen: 16ME1123
Partner: INFRATEC, MRU Messtechnik, Fraunhofer IPM

Ihre Ansprechpartnerin
Miriam Bäuerle
Projektingenieurin
Telefon+ 49 201 3618-193