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05. Januar 2026
Die Gasversorgung in Deutschland und Europa ist zunehmend von zeitlich und regional stark variierenden Gasbeschaffenheiten geprägt. Gründe sind u. a. der Wegfall russischer Erdgasimporte, veränderte Bezugsquellen (z. B. Norwegen), LNG-Importe über deutsche Terminals, der steigende Anteil von Biogas/Biomethan sowie die Zumischung von Wasserstoff bis hin zu 100 %.
Diese Veränderungen führen dazu, dass Prozesse in Gewerbe und Industrie (z. B. Verbrennungssysteme) deutlich flexibler auf schwankende Brenngase reagieren müssen, um Effizienz, Sicherheit und Emissionsarmut sicherzustellen.
Der Stand der Technik für eine eichfähige Gasbeschaffenheitsmessung ist die Prozessgaschromatographie. Diese ist jedoch kostenintensiv, wartungsaufwendig und für viele Anwendungen wirtschaftlich nicht einsetzbar. Gleichzeitig sind günstigere korrelative Messverfahren in ihrer Genauigkeit und Universalität deutlich eingeschränkt.
Fördermittelgeber: BMFTR
Projektlaufzeit: 3 Jahre (1/2026 – 12/2028)
Förderkennzeichen: 16ME1123
Partner: INFRATEC, MRU Messtechnik, Fraunhofer IPM