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01. April 2026

Einsatz von grünem Ammoniak zur Reduzierung der CO2-Emissionen in der Glasindustrie in Deutschland (NH3-Glas)

Steckbrief
Blick in die Glasschmelzwanne; © Pilkington
Ausgangssituation

Die Glasindustrie gehört zu den energieintensiven Industrien und nutzt bislang überwiegend fossile Brennstoffe wie Erdgas zum Schmelzen von Glas. Zur Erreichung der Klimaziele besteht ein hoher Bedarf an CO2-freien Alternativen. Gleichzeitig wird grüner Wasserstoff nicht überall in ausreichendem Maße verfügbar sein, insbesondere an Standorten ohne Anschluss an das H2-Kernnetz.


Ammoniak bietet hier aufgrund seiner guten Speicher- und Transporteigenschaften eine vielversprechende Option. Allerdings fehlen bislang grundlegende Erkenntnisse zur Nutzung als Brennstoff unter den spezifischen Bedingungen der Glasherstellung sowie zu möglichen Auswirkungen auf Prozesse, Emissionen und Materialeigenschaften.

Projektziele
  • Untersuchung von Ammoniak als CO₂-freier Brennstoff in der Glasschmelzwanne
  • Analyse des Verbrennungsverhaltens und der Wärmeübertragung unter semi-industriellen

Bedingungen

  • Bewertung und Reduktion von NOx-Emissionen
  • Untersuchung der Auswirkungen auf Glasqualität und Feuerfestmaterial
  • Übertragung der Ergebnisse mittels CFD auf reale Anlagen
  • Bewertung von CO₂-Einsparpotenzialen inkl. gesamter Prozesskette
  • Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für industrielle Anwendungen
     
Förderung

Fördermittelgeber: BMFTR
Projektlaufzeit: 2,5 Jahre (4/2026 – 9/2028)
Förderkennzeichen: 01LJ2504A
Partner: HVG-DGG, Pilkington

Ihr Ansprechpartner
Sebastian Siepmann
Projektleiter
Telefon+49 201 3618-231