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06. April 2026
Grüner Wasserstoff ist ein zentraler Baustein zur Erreichung der Klimaneutralität, jedoch übersteigt der zukünftige Bedarf in NRW die heimischen Produktionskapazitäten deutlich. Ein Großteil des Wasserstoffs wird daher importiert werden müssen, wobei sich Ammoniak als vielversprechend für Transport und Speicherung etabliert. Während große industrielle Abnehmer über das geplante Wasserstoff-Kernnetz versorgt werden können, besteht insbesondere für dezentrale Anwendungen – wie Wasserstofftankstellen – ein Bedarf an flexiblen Versorgungslösungen. Hierfür sind Technologien zur dezentralen Umwandlung von Ammoniak in Wasserstoff erforderlich. Kleinskalige Ammoniak-Cracker und ammoniakfähige Brenner befinden sich jedoch noch in der Entwicklung und sind nicht kommerziell verfügbar. Gleichzeitig stellen Anforderungen an Effizienz, Dynamik, Emissionsverhalten und Wasserstoffreinheit hohe technische Herausforderungen dar, insbesondere für den Einsatz in Tankstelleninfrastrukturen.
Fördermittelgeber: Europäische Union, EFRE.NRW, Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW
Projektlaufzeit: 3 Jahre (4/2026 – 9/2029)
Förderkennzeichen: EFRE-20802113
Partner: ZBT, SPG Steiner
