Bleiben Sie informiert.

Sie möchten über aktuelle Veranstaltungen des GWI informiert werden?

Melden Sie sich hier kostenlos und unverbindlich zu unserem Veranstaltungs-Newsletter an.

Bitte auf den Obermenüpunkt klicken!

01. Juli 2024

RegioPlan I – Deutschlandweite Untersuchung der sektorenübergreifenden und regionalen Wechselwirkungen zwischen Energiebereitstellung, Energienachfrage und Infrastruktur bis zum Zeithorizont 2045 – Phase I

Steckbrief
RegioPlan I - Deutschlandweite Untersuchung der sektorenübergreifenden und regionalen Wechselwirkungen zwischen Energiebereitstellung, Energienachfrage und Infrastruktur bis zum Zeithorizont 2045 – Phase I; © EdWhiteImages
Ausgangssituation

Die im April 2024 vom Deutschen Bundestag verabschiedete zweite Novellierung des Bundes-Klimaschutzgesetzes formuliert ambitionierte Anforderungen zur schnellen Minderung von Treibhausgasemissionen in allen Sektoren. Bereits bis 2030 müssen im Vergleich zum Referenzjahr 1990 die Emissionen um 65 Prozent gesenkt werden, um schließlich bis 2045 Netto-Treibhausgasneutralität zu erreichen. Die ursprünglich nach Sektoren (Gebäude, Industrie, Verkehr etc.) differenzierten Emissionsminderungsziele wurden aufgelöst. Die Bundesrepublik muss nun über alle Sektoren hinweg eine ausgeglichene Emissionsbilanz bis 2045 aufweisen.  

Das Vorhaben RegioPlan zielt auf das Zusammenspiel zwischen Regionen mit Energieüberschuss (z. B. ”Windstrom-Überschuss”) und Regionen mit immanentem Energiebedarf. Daher werden in der ersten Phase des Projektes, RegioPlan I, die Energiebedarfe der einzelnen Verbrauchssektoren (Gebäude/Wohnen, Industrie und Gewerbe, Verkehr, Umwandlungssektor) recherchiert. Parallel dazu erfolgt die Analyse der gegenwärtigen Energiebereitstellung. Hierbei wird einerseits zwischen Strom- und Wärmebereitstellung unterschieden und andererseits der klassische Kraftwerkspark von den bereits eingesetzten Erneuerbare Energien-Kapazitäten abgegrenzt. 

Im Ergebnis wird ein realistisches Bild über die machbare Energieversorgung durch inländische Energieerzeu-
gung in Zusammenhang mit den verschiedenen Sektoren und den daraus resultierenden nötigen Energieimpor-
ten (z.B. Wasserstoff) erarbeitet. Kern der  Phase I ist die Aufstellung der Energiebilanzen für den Status quo und die Regionalisierung dieser Erkenntnisse.

Projektziele
  • Erhebung der Energiebedarfe in den Sektoren Wohnen, Industrie, Verkehr und Umwandlung
  • Analyse der aktuellen Energiebereitstellung, getrennt nach Strom und Wärme sowie konventionell vs. erneuerbar
  • Regionale Differenzierung (z. B. auf Landkreisebene) zur Identifikation von Überschuss- und Defizitregionen
  • Berücksichtigung von Infrastrukturfragen (Gas- und Wärmenetze) im Kontext notwendiger Energietransporte
  • Bildung überregionaler Versorgungscluster (z. B. Einzelversorgung, gasnetz- oder wärmenetzbasiert)
  • Ableitung realistischer Transformationspfade für die Wärmeversorgung auf regionaler Ebene (technisch, zeitlich, ökonomisch)
Förderung

Projektlaufzeit: 1,75 Jahre (07/2024 – 3/2026)
Förderkennzeichen: G 202419
Fördermittelgeber: DVGW
 

Informationen zum Projekt RegioPlan I
Hier gelangen Sie zur Seite des DVGW
Ihre Ansprechpartnerin
Annika Heyer
Projektleiterin
Telefon+49 201 3618-186

Mehr zum Thema