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Gas- und Wärme-Institut in Essen

Das Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. (GWI) ist ein anerkanntes und weit über Nordrhein-Westfalen hinaus etabliertes Forschungsinstitut der deutschen Gasbranche und wurde 1937 gegründet. Als Brancheninstitut werden praxis- und anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt. Die Zulassung und Prüfung von Gasgeräten, Ausrüstungen, Armaturen und Qualitätsmanagement-Systemen sowie ein umfassendes Bildungswerk mit Seminaren und praktischen Schulungen zu vielen Themen aus den Bereichen Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Gasleitungen und Gasanlagen runden unser Arbeitsspektrum ab.

Aktuelle Fragestellungen am GWI beschäftigen sich mit den Themen der Energiewende. Der Einfluss der wetterabhängigen erneuerbaren Energien auf die deutschen Energienetze steigt mit dem Fortschritt der Energiewende stetig. Die dominierenden erneuerbaren Quellen sind die Solar- und die Windenergie. Beide weisen ein hohes Maß an zeitlicher und witterungsbedingter Variabilität auf. Gleichzeitig ist eine räumliche Entkopplung der Energiebedarfe und der Energieerzeugung festzustellen, sodass zukünftig ein zusätzlicher Bedarf an Speichertechnologien besteht. Zwei zentrale Themengebiete des GWI sind daher die hocheffiziente Energiebereitstellung mit Kraft-Wärme-Kopplung und Brennstoffzellen sowie die sektorenübergreifende Analyse der Energieinfrastruktur (Strom-, Gas und Wärmenetze).

In diesen innovativen und zukunftsweisenden Themenfeldern erschließen sich gleichermaßen systemanalytische, netztechnische, ökologische und ökonomische Fragestellungen. Zur Unterstützung im Themenfeld Brennstoffzelle und Systemanalyse suchen wir ab sofort eine

Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d)

Ihre Aufgaben:

  • Recherchen und Bearbeitung technologischer Fragestellungen zu Brennstoffzellen in der Energieversorgung: Einsatzfelder, Einzelsysteme und Wärmenetzsysteme
  • Modellierung der Brennstoffzellentechnologie als Einzelsystem: detaillierte Abbildung des Reformingprozesses, der Wärmeauskopplung, der Netzeinbindung, Abbildung von Regelungsstrategien und Systemdynamiken/-trägheiten im Hinblick auf die jeweiligen Einsatzfelder
  • Einzelsystemsimulation der Brennstoffzelle
  • Modellierung des Gesamtsystems: Einbindung der Brennstoffzelle in das Wärme- und Stromnetz für verschiedenen Einsatzfelder/Sektoren (Industrie, GHD, Quartier) unter Berücksichtigung externer Einflussfaktoren
  • Gesamtsystemsimulation
  • Bilanzielle Analyse des Primärenergiebedarfs und der CO2-Eimssionen
  • Dokumentation, Auswertung, Präsentation der Methoden und Ergebnisse
  • Es besteht die Möglichkeit, neben der wissenschaftlichen Tätigkeit begleitend eine Abschlussarbeit zu schreiben.

 
Ihr Profil:

  • Studium im Bereich Energietechnik, Maschinenbau, Naturwissenschaften, o. ä., bevorzugt mit Bachelorabschluss
  • Gutes technisches Verständnis insbesondere im Bereich der Energieversorgung
  • Sehr gute analytische Fähigkeiten
  • Sehr gute Kenntnisse der MS Excel Anwendung
  • Idealerweise Programmiererfahrung, Erfahrung mit Python, Modelica und/oder EBSILON Professional, Erfahrung mit GIS
  • Fähigkeit zur Erarbeitung eigener Lösungsansätze
  • Sicherer Umgang mit MS Office
  • Selbstständiges und sorgfältiges Arbeiten

Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung die Referenz-Nr. 2019-BGT-H-02 an.