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03. November 2025

Heißgaslüfter aus oxidischem CMC (Ceramic Matrix Composite) zur CO2-Reduktion von Thermoprozessen in der Keramikindustrie.

Steckbrief
CMCVent; © GWI
Ausgangssituation

In dem Projekt CMCVent werden Heißgaslüfterräder aus faserverstärkter Oxidkeramik (O-CMC) entwickelt, die bis 1.100 °C betrieben werden können und eine deutlich effizientere Luftumwälzung in keramischen Thermoprozessen ermöglichen. Dadurch lassen sich Brennereinsatz, Energiebedarf und CO₂-Emissionen insbesondere in Tunnel- und Batchöfen erheblich reduzieren.
Die keramischen Lüfter sind korrosions- und thermoschockbeständig und bieten gegenüber metallischen Lüftern höhere Temperaturbeständigkeit und Lebensdauer. In CMCVent werden Design, Fertigung und Erprobung der Lüfter bis hin zur industriellen Anwendung entwickelt. Die Ergebnisse schaffen die Grundlage für den Einsatz in weiteren Hochtemperaturbranchen und leisten einen wichtigen Beitrag zur industriellen Defossilisierung.

Projektziele
  • Signifikante CO₂-Minderung in der energieintensiven Keramikindustrie
  • Reduktion des Erdgasanteils von derzeit ~90 % auf 0 % durch H₂-Betrieb oder vollständige Elektrifizierung
  • Energieeinsparungen bis zu 20 % durch integrierte Atmosphärenumwälzung
  • Optimierte Wärmenutzung in kontinuierlichen Tunnelöfen
  • Zwingend erforderliche Verbesserung der Atmosphärenumwälzung bis 1.100 °C
  • Entwicklung innovativer Heißgaslüfter (HGL) aus oxidischen CMC (O-CMC) für extreme Temperatur- und Atmosphärenbedingungen
Förderung

Fördermittelgeber: BMWE
Projektlaufzeit: 3 Jahre (11/2025 – 10/2028)
Förderkennzeichen: 03EN2140A
Partner: Rauschert, Pollrich, Fraunhofer ISC, Alumina Systems, IZF, Keratek

Ihr Ansprechpartner
Nikola Lazaroski
Projektleiter
Telefon+49 201 3618-250