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08. Juni 2026
Projekte und Studien aus den letzten Jahre haben Berechnungen und Messungen zu Luftwechselraten für unterschiedliche ausströmende Gase ermittelt. Was bislang jedoch fehlt, ist eine Darstellung des Konzentrationsfeldes, welches eine Gestaltung von Luftzuströmungen oder Raumgröße so ermöglicht, dass Konzentrationen nahe einer Zündgrenze verhindert werden können. Im Projekt HyLeak1 wurde für drei unterschiedlich große Räume mit Hilfe numerischer Simulation untersucht, welche Konzentrationen sich bei verschiedenen Leckage-Raten von Wasserstoff im Vergleich zu Methan bei bestimmten Luftwechselraten ergeben.
Das Projekt wurde in zwei Phasen angelegt, um schnell die notwendigen weiteren Handlungsbedarfe ermitteln zu können. Phase 1 diente der Beurteilung des Bedarfes, in der aktuellen Phase 2 (HyLeak2) werden weitere Parameteruntersuchungen und Messungen durchgeführt. Im Ergebnis von HyLeak1 wurde festgestellt, dass für Wasserstoff theoretisch keine höheren Risiken gesehen werden. Um das Thema abschließend beurteilen zu können, wurde vereinbart, im HyLeak2 die Simulationsergebnisse im Experiment zu validieren und die Luftwechselraten aus der Literatur zu überprüfen.
Projektlaufzeit: 1 Jahr (6/2026 – 5/2027)
Förderkennzeichen: G 202539
Fördermittelgeber: DVGW
Partner: DBI